blaustein.aufdemnetz.de http://blaustein.aufdemnetz.de en-US http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss socportals@mediacolo.com Ermittlungen gegen Patriots-Besitzer eingestellt Robert Kraft, Besitzer des Football-Teams New England Patriots, muss nach den Vorwürfen der Förderung von Prostitution keine Konsequenzen fürchten.Wie der zuständige Staatsanwalt Dave Aronberg mitteilte, habe er aufgrund unzulässiger Beweismittel keine andere Wahl, als den Fall einzustellen. Der Grund dafür sei, dass die Videos, die Kraft belasten sollen, illegal beschafft wurden und damit vor Gericht nicht zulässig seien.DAZN gratis testen und die NFL live auf Abruf erleben| ANZEIGEDie Ermittlungen in dem Fall starteten bereits im Jahr 2018, in deren Zuge wurden mehrere Massagesalons geschlossen.Kraft war vorgeworfen worden, einen dieser Salons zweimal besucht zu haben. Die Videos sollten demnach belegen, dass er für sexuelle Aktivitäten Geld bezahlt habe.Kraft hatte die Patriots 1994 übernommen. Seither gewann die Franchise aus der Nähe von Boston sechs Super Bowls in der US-Football-Profiliga. Zuletzt hatte das Team 2019 triumphiert. http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275997-ermittlungen-gegen-patriots-besitzer-eingestellt Fri, 25 2020 11:46:06 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275997-ermittlungen-gegen-patriots-besitzer-eingestellt Gislason sorgt sich um Nationalspieler Bundestrainer Alfred Gislason macht sich angesichts des vollen Terminkalenders in der bevorstehenden Saison große Sorgen um die Gesundheit der stark belasteten Nationalspieler. http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275858-gislason-sorgt-sich-um-nationalspieler Fri, 25 2020 10:33:00 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275858-gislason-sorgt-sich-um-nationalspieler Zehntausende demonstrieren gegen Uploadfilter – das macht sie wütend Aus Protest gegen die geplante Reform des Urheberrechts sind in Deutschland und anderen europäischen Ländern zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen.Die Demos gegen den Artikel 13 – auf den Punkt gebracht:Das verlangen die Demonstranten:Drei Tage vor der Abstimmung im Europaparlament verlangen die Demonstranten vor allem die Streichung des Artikels 13. Danach sollen Plattformen wie YouTube künftig stärker in die Pflicht genommen werden.Sie sollen in Zukunft bereits beim Hochladen überprüfen, ob Inhalte urheberrechtlich geschütztes Material enthalten. Kritiker befürchten, dass dies nur über automatisierte Filter möglich ist, was einer Zensur gleichen könnte.So laufen die Demos ab:In Deutschland starteten die Demonstranten am Samstagmorgen in Potsdam, Hannover, Rostock und anderen Städten.In Potsdam zogen etwa 200 Menschen durch die Innenstadt. Auf Transparenten hieß es unter anderem: “Wir sind keine Bots” (automatisierte Computerprogramme).Wer hätte gedacht, dass die #EU einmal so viele junge Menschen auf die Straße treiben würde - allerdings anders, als sich das die meisten in Brüssel anderswo wohl gewünscht haben. Eindrücke von der #Artikel13Demo in #Berlin am Potsdamer Platz #Uploadfilterpic.twitter.com/JfHRsqxcSl— Jürgen Klöckner (@herrkloeckner) March 23, 2019Weitere Protestaktionen waren unter anderem in Berlin, Köln, Hamburg und München geplant. In Berlin waren laut Polizei rund 2000 Menschen angemeldet, ein Vertreter des Bündnisses “Save the Internet”, das den Protest mitorganisiert, rechnete mit bis zu 6000 Teilnehmern.In München gingen laut Polizeiangaben gar 40.000 Menschen auf die Straße, in Hamburg waren es 6.000.Update Teilnehmerzahlen Demonstrationen #artikel13#artikel17München 50.000 (Veranstalterangaben)München 40.000 (Polizeiangaben)Köln 10.000 (Veranstalterangaben)Düsseldorf 4.000 (Polizeiangaben)Hamburg 6.000 (Polizeiangaben)#Artikel13Demos#Artikel13Demo— Dominik Rzepka (@dominikrzepka) March 23, 2019Unterstützung bekamen die Demonstranten von SPD, Grünen, Linken und FDP.Die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley, rief die Union bei einem Parteikonvent in Berlin dazu auf, die Regelung im Europaparlament zu verhindern: “Wir halten Uploadfilter für den falschen Weg.”Der Streit um den Uploadfilter im Überblick:Deutschland hatte der Reform auf europäischer Ebene mit Einverständnis von Justizministerin Barley zugestimmt.SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagte zuletzt: “Frau Barley hat ihre Position immer deutlich gemacht, aber natürlich ist klar, dass man in einer Kabinettsdisziplin ist, dass auch die Bundeskanzlerin Druck gemacht hat, dass Artikel 13 kommt.”Die Grünen halten neue Verhandlungen für einen möglichen Ausweg. Urheber müssten an der Wertschöpfung ihrer Werke in der digitalen Welt angemessen beteiligt werden, aber dabei dürften keine Hürden für freien Meinungsaustausch und Informationsfluss entstehen, sagte Fraktionschef Anton Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur. Worüber am Dienstag genau abgestimmt werden soll:Am Dienstag soll das Europaparlament über die Copyright-Reform abstimmen. Sie soll das veraltete Urheberrecht in der EU an das Internet-Zeitalter anpassen. Unterhändler des EU-Parlaments und der EU-Staaten hatten sich Mitte Februar auf einen Kompromiss verständigt.Er sieht unter anderem ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage sowie - in Artikel 13, der in der aktuellen Version des Gesetzestextes nun der Artikel 17 ist - deutlich mehr Pflichten zum Urheberrechtsschutz für Plattformen wie YouTube vor.Was Kritiker befürchten:Kritiker fürchten, dass Plattformen wie YouTube den Vorgaben nur nachkommen können, wenn sie Uploadfilter einsetzen, mit denen sie beim Hochladen prüfen können, ob Bilder, Videos oder Musik urheberrechtlich geschützt sind.Dies führe zu Zensur, weil die Filter auch legale Inhalte wie Zitate, Parodien oder Satire blockten.Mit Material von dpa. http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275461-zehntausende-demonstrieren-gegen-uploadfilter-das-macht-sie Sat, 23 2019 13:55:58 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275461-zehntausende-demonstrieren-gegen-uploadfilter-das-macht-sie Polit-Ökonomin erklärt, was in der Klimapolitik falsch läuft und fordert "Befreiungsschlag" Seit Wochen streiken sie. Jeden Freitag. Und es werden immer mehr. Was mit Greta Thunberg begann, schlägt inzwischen in der ganzen Welt hohe Wellen – auch in Deutschland treten immer mehr Schüler und Studenten in den Klimastreik.Doch vielen Kritikern gefällt das gar nicht. Sie werfen den jungen Aktivisten vor, sie würden nur die Schule schwänzen, hätten doch eigentlich keine Ahnung vom Klimaschutz und sollten das lieber Profis überlassen.Und vor allem schwingt in der Kritik immer wieder ein Aspekt mit: Diese “Kinder” würden das große Ganze nicht verstehen, Klimaschutz ist nicht so einfach und dürfe nicht den wirtschaftlichen Fortschritt in Gefahr bringen.Maja Göpel sieht das anders. Sie ist Polit-Ökonomin und Expertin für Klimapolitik sowie die Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU).Im Gespräch mit der HuffPost erklärt sie, warum es nicht Aufgabe der streikenden Schüler ist, Lösungen für den Klimaschutz parat zu haben, wie wir die globalen Umweltveränderungen sehr wohl als Fortschrittsmotor für Deutschland nutzen können und was all das mit Digitalisierung zu tun hat.Das ganze Interview lest ihr hier.HuffPost: Frau Göpel, dürften Ihre Kinder – wenn sie bereits im schulpflichtigen Alter wären – zur FridaysForFuture-Demo?Maja Göpel: Klar, auf jeden Fall. Ich finde es wichtig, dass Kinder, wenn sie das Bedürfnis verspüren, sich für etwas einzusetzen, das sie umtreibt, das auch ausleben – solange es im Rahmen ist. Der Impuls dabei ist ja nicht, dass sie selbst irgendwann Klimaingenieure werden wollen, sondern, dass jetzt schnell etwas politisch passiert. Ich glaube auch nicht, dass meine Kinder verblöden, wenn sie Unterricht verpassen, dessen Inhalte sie am Wochenende nacharbeiten können. Sie sprechen als Bürgerinnen und Bürger, die wollen, dass die Politik die Rahmenbedingungen verändert.Dafür sammeln sie ganz viel Erfahrungswissen, wenn sie draußen bei den Demos sind – wie funktionieren gesellschaftliche Prozesse, Mut durch gemeinsames Auftreten und zunehmend auch Diskussionen mit Experten an Freitag-Nachmittagen. Ist Klimaschutz nicht eigentlich etwas für Profis statt für Kinder? Klimaschutz jenseits von Lebensstil-Entscheidungen kann natürlich nicht von den Kindern umgesetzt werden. Und sie sollen auch nicht in die Ecke gedrängt werden, sagen zu müssen, was genau jetzt passieren muss. Aber Kinder haben ein großes Gespür für Elementares. Sie sehen die Berichterstattung über die Probleme und suchen Antworten. Sie sprechen als Bürgerinnen und Bürger, die wollen, dass die Politik die Rahmenbedingungen verändert. Wir reden immer von den unberücksichtigten zukünftigen Generationen bei Umweltproblemen. Jetzt erhebt diese Generation die Stimme – und zwar noch bevor sie das Wahlalter erreicht hat.Aber warum tun die Profis dann nichts?Sie tun schon viel, aber es fehlt die konsequente Weichenstellung durch die Politik. Wenn jemand eine simple Antwort parat hätte, wie genau wir die nun hinbekommen, würde er oder sie den Nobelpreis gewinnen. Denn das ist eine Frage, die sich all diejenigen stellen, die mehr tun wollen und mit den Hufen scharren. Deswegen ist es gerade jetzt so wichtig, der Politik Mut zu machen – und genau das machen die jungen Menschen.Noch immer scheint die Angst weit verbreitet, die deutsche Wirtschaft würde zusammenbrechen, wenn wir uns ums Klima kümmern.Selbst Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nannte den vereinbarten Ausstieg aus der Kohle im Januar “ein starkes Signal.” Sobald wir die langfristigen Kosten des verzögerten Handelns berücksichtigen und Schäden für Umwelt und Gesundheit miteinrechnen, zeigt selbst eine rein ökonomische Kalkulation, dass wir hier vor allem von Investitionen sprechen sollten. Dazu gab es in den letzten Jahren viele Studien. Und im Rahmen des Klimaschutzplans wurden gesamtwirtschaftliche Rechnungen für Deutschland erarbeitet. Besonders bei der Energiewende findet sich zudem das Arbeitsplatzargument in anderer Richtung: Im Sektor erneuerbare Energien ist in Europa künftig mehr Beschäftigung zu erwarten als in den fossilen.Aber bislang scheint es dafür keinen politischen Rückhalt zu geben. In Deutschland gibt es beispielsweise noch 20.000 Arbeitsplätze in der Braunkohle-Industrie und alle sorgen sich um die Zukunft dieser Arbeitnehmer. Gleichzeitig wurden zwischen 2012 und 2015 80.000 der ursprünglich 120.000 Arbeitsplätze in der Photovoltaik abgebaut, weil die Bundesregierung den Ausbau erneuerbarer Energien aus Kostengründen reduziert hat. Was läuft da schief?  Die Politik braucht einen Befreiungsschlag aus der Diktatur des Jetzt und eine ehrlichere Zusammenarbeit mit den Gewinnern und Verlierern der Transformation. Denn um neue Wertschöpfungsmuster zu etablieren, müssen andere sterben.Typischerweise sind aber die, die in der Wirtschaft neue Dinge entwickeln, noch zu leise, weil sie Energie und Ressourcen in den Durchbruch am Markt stecken müssen und kein großes finanzielles Budget und noch keine ausgeklügelten Marketing-und Lobby-Strukturen haben. Ex-EU Kommissar Potocnik hat es mal so zusammengefasst: ‘The losers shout loudest’.Die Bewegung nennt sich FOR Future. Nicht mehr an dem alten Wirtschaftsmodell festhalten, sondern mutig den Umbau zum neuen Modell angehen.Gekoppelt mit ständigen Wahlkämpfen auf unterschiedlichen Ebenen vermischt sich das mit der Sorge um die fallende Wählergunst, die nun auch noch populistisch aufgeladen wird. Ein formidabler Mix für den Erhalt des Status Quo.Genau deshalb macht mir diese neue Bewegung so viel Mut. Bisher wurde mit Umweltthemen eher die Vermeidung von schlimmen Konsequenzen in Verbindung gebracht. Und dann gerne durch Verzicht-Rhetorik verleumdet oder eben der wirtschaftliche Untergang beschworen.Heute aber sind technologische Alternativen ausgereift, neue Geschäftsmodelle und Finanzierungsinstrumente etablieren sich, und die Bewegung nennt sich FOR Future. Nicht mehr an dem alten Wirtschaftsmodell festhalten, sondern mutig den Umbau zum neuen Modell angehen.Die Idee, immer mehr Ressourcen aus der Erde herauszunehmen, um immer mehr zu produzieren und immer mehr Ausrangiertes wegzuschmeißen passt nicht mehr ins 21. Jahrhundert.Neben FridaysforFuture, ParentsforFuture, ScientistsforFuture melden sich nun auch ArtistsforFuture, EducatorsforFuture und EntrepreneursforFuture. Wir erleben den Moment, an dem die Legitimität des Status Quo schwindet.Wie müssen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen denn ändern, um adäquat auf diese Veränderungen zu reagieren?Das zentrale Problem ist, dass die grundlegenden Annahmen unserer wirtschaftlichen Denke in einer Zeit entstanden sind, in der sehr wenige Menschen auf einem scheinbar unbegrenzten Planeten lebten. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich unser Planet aber rasant verändert. Nicht nur die Anzahl der Menschen ist sieben Mal so hoch, zusätzlich hat sich auch der Materialverbrauch pro Kopf allein im 20. Jahrhundert vervierfacht. Die Idee, immer mehr Ressourcen aus der Erde herauszunehmen, um immer mehr zu produzieren und immer mehr Ausrangiertes wegzuschmeißen passt nicht mehr ins 21. Jahrhundert. Weder kann die Erde unbegrenzt Ressourcen wieder erneuern, noch können wir Dinge “weg” schmeißen: sie landen als Plastikmüll im Meer, als Luftverschmutzung in unseren Städten oder eben als zu viel CO2 in der Atmosphäre und den Meeren. Diese generelle Einsicht findet sich in den Konzepten zur Kreislaufwirtschaft, muss nun aber noch systematisch in den ökonomischen Modellen, Anreizsystemen, Förderstrukturen, Investitionsentscheidungen und Steuermodellen niederschlagen. Auch das Finanzsystem ist heute total kurzsichtig unterwegs und in großer Mehrheit auf dem sozialen und ökologischen Auge im blind. Die heutige Shareholder- und Renditelogik führt zu massiver Wertextraktion, aber nicht zu zukunftsorientiertem Umbau der Wertschöpfung. Sie haben kürzlich die Frage aufgeworfen, warum wir nicht dieselbe Energie finden, um Klimatechnologien zu modernisieren wie wir es vor dem Hintergrund des digitalen Strukturwandels schaffen – was ist Ihre Antwort darauf? Ich glaube, wir müssen beides zusammen denken und uns klare “Missionen” setzen, wie die Ökonomin Mariana Mazzucato das so schön zusammenfasst. Digital brechen sich Dinge Bahn, die auf Bequemlichkeit und noch mehr Konsum abzielen oder Dinge, die Kosten einsparen und Effizienz steigern. Diese Entwicklung ist sehr stark vom alten Denkmuster geprägt, dass Fortschritt weiter mit dem monodimensionalen Verständnis von Produktivität und Wirtschaftswachstum erreicht werden kann. Dabei geht es im Fortschrittsmodell des 21. Jahrhunderts vor allem darum, die Befriedigung der Bedürfnisse der ärmeren Menschen auf diesem Planeten in den Vordergrund stellen.Dafür können wir viel Engagement, Werbung, Startup-Konvente etc. aufbringen. Es wird eine Aufbruchstimmung, eine Gründerzeit verkündet und riesige öffentliche Fördersummen mobilisiert – die aber nach wie vor kaum breiter und qualitativ gefasste Ziele wie Klima- und Ressourcenschutz, Regeneration unserer Ökosysteme wie Böden und Meere, Kreislaufwirtschaften oder faire Produktionsbedingungen einschließen. Im Nachhaltigkeitsdiskurs wird wiederum viel zu wenig auf die Potenziale und Risiken der Digitalisierung eingegangen. Es wäre doch gelacht, wenn wir das nicht zusammenbringen könnten – eine nachhaltige GründerzeitForFuture!Auch bleibt die Orientierung an kurzfristigem finanziellen Return on Invest dominant. Dabei geht es im Fortschrittsmodell des 21. Jahrhunderts vor allem darum, die Befriedigung der Bedürfnisse der ärmeren Menschen auf diesem Planeten in den Vordergrund stellen.Und wie schaffen wir es, diese Bedürfnisse in den Fokus zu rücken?Dafür gibt es mit der 2030 Agenda der Vereinten Nationen einen schönen Zielekanon, die Sustainable Development Goals. Sie sind in die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie überführt und werden von immer mehr Unternehmen in ihre strategische Planung und Berichterstattung aufgenommen. Viele von den Unternehmen, die hier Vorreiter sein wollen, klagen ja durchaus auch klare und verlässliche politische Rahmenbedingungen ein, da sie sich sonst kaum gegen den Wettbewerbsvorteil der Unternehmen durchsetzen können, die für den billigsten Preis so viele der Umwelt- und Sozialkosten wie möglich externalisieren. Weniger reaktiv und mehr proaktiv ist die Formel – auch um die Digitalisierung positiv zu gestalten.Im Nachhaltigkeitsdiskurs wird wiederum viel zu wenig auf die Potenziale und Risiken der Digitalisierung eingegangen. Es wäre doch gelacht, wenn wir das nicht zusammenbringen könnten – eine nachhaltige GründerzeitForFuture!Wie kann sich Deutschland als Wirtschaftsstandort vor dem Hintergrund der globalen Umweltveränderungen in Zukunft behaupten?Dafür sollten wir vor allem aus der Zukunft zurückdenken statt aus der Gegenwart abzuleiten. Was wird in Zukunft gebraucht? Das macht eine agile Wirtschaft aus.Mehr zum Thema: Luisa Neubauer: "Wir können den Klimawandel bremsen, wenn wir diese 3 Dinge erfüllen" #FridaysForFuture: So antworten die streikenden Schüler ihren Kritikern Aus Umweltperspektive zum Beispiel gibt es viele Hot Spots wie eine nachhaltige Landwirtschaft zum Erhalt der Biodiversität und der Fruchtbarkeit der Böden, die Sicherung der Süßwasserversorgung, die Vermeidung von Plastikmüll in den Meeren, den Aufbau klimaverträglicher und kreislauforientierter Infrastrukturen – und natürlich die Umstellung der Energiesysteme.All das sind Herausforderungen, die inzwischen klar als Risiken zukünftigen Wirtschaftens erkannt sind. Dazu reicht der Blick in den Global Risk Report des Weltwirtschaftsforums. An den Lösungen wird also definitiv zunehmend gearbeitet. Und in den vergangenen zehn Jahren haben einige Konzerne in Deutschland ja gezeigt, dass ein zu langes Aussitzen dann harte Anpassungen mit sich bringt. Weniger reaktiv und mehr proaktiv ist die Formel – auch um die Digitalisierung positiv zu gestalten.Sich mit einer ökologisch regenerativen und Rohstoffbedarf reduzierenden Kreislaufwirtschaft aufzustellen – das könnte der europäische Geist der Digitalisierung sein. Gerade Deutschland dürfte das als Industriestandort doch gut gefallen.Anzeige(jkl) http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275435-polit-okonomin-erklart-was-der-klimapolitik-falsch-lauft-und Tue, 26 2019 10:05:15 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275435-polit-okonomin-erklart-was-der-klimapolitik-falsch-lauft-und Der Traum vom eigenen Zuhause: 9 Ideen, mit denen Wohnen endlich bezahlbar werden soll Es gibt kaum ein Thema, das Großstädter so sehr in Rage versetzt wie der teure Wohnraum. Eine eigene Wohnung, geschweige denn ein eigenes Haus, ist für die meisten in unerreichbarer Ferne.Derweil steigen die Preise für Wohneigentum weiter, sogar noch deutlich stärker als die Mietpreise. Das zeigte erst vor wenigen Tagen eine detaillierte Kaufauswertung mehrerer Onlineportale, die die “Welt” in Auftrag gegeben hatte.Was also tun? Resignieren und sich damit abfinden, dass man sich niemals eigenen Wohnraum in einer Stadt oder zumindest in der Nähe davon leisten können wird?Neue nachhaltige Wohnmodelle entstehen auf der ganzen WeltOder nach alternativen Ideen suchen? Nach neuen Konzepten, die Wohnen erschwinglich machen und nebenbei auch noch innovativ und nachhaltig sind?Genau das geschieht derzeit so intensiv wie lange nicht mehr. Auf der ganzen Welt sind Architekten, Ingenieure und Künstler dabei, ihre Ideen zu verwirklichen.Im Folgenden wollen wir euch einige dieser Projekte vorstellen. Die meisten von ihnen sind schon so weit, dass sie in die Realität umgesetzt werden und ihre Praxistauglichkeit beweisen konnten. Andere wiederum zeigen zumindest, was in Zukunft alles möglich sein könnte.Vielleicht ist ja auch die ein oder andere Idee dabei, von der ihr euch inspirieren lassen wollt.1. Big World HomesDer australische Architekt Alex Symes hat ein Wohnkonzept entwickelt, das wirklich zu den Ansprüchen junger Städter passen und dabei auch noch bezahlbar sein soll. Das 14-Quadratmeter-Haus funktioniert nach dem Ikea-Prinzip.Einfach und ohne Vorkenntnisse soll es jeder mit Hammer und Nägeln innerhalb zwei Tagen selbst aufbauen können. Im Internet bestellt werden die Bauteile der Mini-Häuser auf einem Anhänger geliefert.Kosten: Rund 65.000 australische Dollar (umgerechnet rund 44.000 Euro). Und wer umzieht, kann sein Häuschen wieder zusammenpacken und an einem anderen Ort erneut aufbauen.2. Das Nexus HausNexus Haus ist ein sogenanntes Plusenergiehaus. Das heißt, es erzeugt mehr Strom, als seine Bewohner verbrauchen. Es besteht fast vollständig aus nachhaltigen Materialien und kann Wasser effizient aufbereiten.Entworfen haben das Nexus Haus Studenten der Technischen Universität München und der University at Austin.Derzeit wird das Haus in der texanischen Stadt Austin getestet. Von da aus soll es eines Tages in die ganze Welt verkauft werden - zu einem Preis, den sich jeder leisten kann.3. Conceptos Plásticos View this post on InstagramA post shared by Conceptos Plasticos (@conceptosplasticos) on Oct 19, 2016 at 11:06am PDTDas kolumbianische Startup Conceptos Plásticos bekämpft mit seiner Idee gleich zwei große gesellschaftliche Probleme: die Wohnungsnot und die immer höher wachsenden Plastikberge, die unseren Planeten überschwemmen.Die Unternehmer verwenden Plastik und produzieren daraus Lego-ähnliche Blöcke, aus denen wiederum Häuser gebaut werden können.In Lateinamerika, wo inzwischen 80 Prozent der Bevölkerung in Städten wohnt, können die Menschen mit dieser Methode ganz einfach ihre Behausungen selbst errichten. Wenn das Haus steht, haben sie gerade einmal 5200 US-Dollar (knapp 5000 Euro) ausgegeben.Und die Idee ist nicht nur für Kolumbien oder Südamerika interessant. Auch für Europa kann die alternative Bauweise Vorbild sein.4. “Crowd building”Das französische Architekturbüro Périphériques Architectes entwarf die neue Bauweise als Lösungsansatz, um Wohnen in Paris wieder erschwinglich zu machen.“Crowd building” ist die Idee, eine Ansammlung zu schaffen aus unterschiedlich großen und auch vom Stil her unterschiedlichen Bauwerken. Entstehen soll das Ganze, indem Städter ihr Geld zusammenlegen, um so ihre Vorstellung umzusetzen, wie ein Stadtviertel auszusehen hat.Obwohl der Entwurf beim Wettbewerb Reinventer Paris nicht als Gewinner hervorging, zeigt er, was möglich sein kann, wenn man die Entwicklung von neuem Wohnraum in die Hände von Städtern selbst gibt.5. Tiny 100 Dass auch in Berlin Wohnraum nicht unbedingt teuer sein muss, beweist der deutsche Architekt Van Bo Le-Mentzel: In Berlin-Kreuzberg steht schon das erste Haus, das für 100 Euro im Monat gemietet werden kann.Die 100-Euro-Wohnung, genannt Tiny 100, bietet eine Fläche von 6,4 qm - doch es beherbergt jeglichen Komfort auf kleinstem Raum: Bad, Bett, Schreibtisch und Küche sind eingebaut. Sogar Strom, Internet und Heizung sind im Mietpreis inbegriffen.Die 100-Euro-Wohnung kann man in Berlin schon besichtigen. “Die meisten Leute denken zuerst: Das ist doch viel zu klein”, sagt Le-Metzel der Huffington Post. “Nach der Besichtigung sind sie aber umgestimmt und sehr enthusiastisch.”2017 startet schon das erste Pilotprojekt, in dem unter anderem der deutsche Minimalist Joachim Klöckner ein ganzes Jahr in einer der 100-Euro-Wohnungen verbringen wird.“Dadurch wollen wir zum einen herausfinden, wie sich die Probanden in der Zeit fühlen, und zum anderen wollen wir beweisen, dass der Wohnraum eben nicht zu klein ist, sondern eine echte Alternative darstellt”, erklärt der Architekt.Solche Minihäuser gibt es inzwischen eine ganze Reihe. Die meisten von ihnen kosten unter 50.000 Euro.6. Hausboote Wenn der Platz auf dem Land zu knapp wird, baut man eben im Wasser. Das dachte sich auch der italienische Designer Marco Monterzino und entwarf mit seinem Hausboot namens Liz eine erschwingliche Wohnmöglichkeit.Sein Hausboot ist ein umgebauter Kahn, der schon mehr als hundert Jahre alt ist und in London steht.Auf dem Boot produziert Monterzino selbst Solarstrom und kann so bis zu zwei Wochen unterwegs sein, ohne an eine externe Stromquelle angeschlossen zu sein.Ähnliche Wasserwohnungen entstehen auch in Amsterdam und anderen europäischen Städten.7. Das 20.000-Dollar-HausÜber ein Jahrzehnt lang haben Architekturstudenten der Auburns University in Alabama daran gearbeitet, ein Haus zu erfinden, das sich auch jemand leisten kann, der unter der Armutsgrenze lebt und das gleichzeitig so aussieht, dass er auch tatsächlich darin wohnen möchte.Herausgekommen ist ein Haus, dessen Baumaterialien nicht mehr als 20.000 Dollar kosten. 2016 wurden die ersten Prototypen in der Nähe von Atlanta gebaut, nun arbeiten die Studenten daran, das Konzept perfekt auszuarbeiten. Sobald das geschehen ist, werden sie den Bauplan öffentlich machen, sodass sich jeder das Haus nachbauen kann.Wie realistisch es ist, dass ein solches Haus mitten in der Stadt steht, ist zwar fraglich, aber die Baukosten minimiert es zumindest massiv.8. Schiffscontainer als HäuserAuch in Kopenhagen, das immer wieder zu einer der lebenswertesten Städte der Welt gewählt wird, geht der Wohnraum aus. Und wo bietet sich das Wasser als Ausweichraum mehr an als in der dänischen Hauptstadt?Die Architekten von CPH Shelter bringen erschwingliches Wohnen zurück in die Stadt - in Form von schwimmenden Häuschen. Gefertigt sind diese aus recycelten Schiffscontainern, die nach Belieben zusammengebaut und erweitert werden können.Dadurch können die schwimmenden Wohnungen praktisch überall auf der Welt aufgestellt werden, wo Städte ans Wasser grenzen.9. Bogenförmige Hütten aus Stahl für unter 10.000 Euro  Eine der günstigsten Optionen, wenn man ein Eigenheim möchte, aber nicht viel Geld hat, sind Hütten aus Stahl - Arched Cabins. Durch ihre Bogenform sind sie extrem stabil und können Wind bis zu einer Stärke von über 200 km/h trotzen.Um die Kosten möglichst gering zu halten, werden sie als Selbstbau-Set verkauft, die innerhalb von drei Tagen zusammengebaut werden können. Die billigsten kosten gerade mal rund 1000 Euro (mit Versandkosten etwas mehr). http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275404-der-traum-vom-eigenen-zuhause-9-ideen-mit-denen-wohnen-endli Thu, 28 2019 09:06:31 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275404-der-traum-vom-eigenen-zuhause-9-ideen-mit-denen-wohnen-endli Andreas Scheuer und das Maut-Debakel: Vertrauliche Unterlagen belasten Verkehrsminister Andreas Scheuer muss im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss das teure Scheitern der Pkw-Maut erklären. Interne Dokumente legen nahe, dass der Verkehrsminister nicht die Wahrheit gesagt hat. http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275293-andreas-scheuer-und-das-maut-debakel-vertrauliche-unterlagen Fri, 25 2020 04:03:00 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2275293-andreas-scheuer-und-das-maut-debakel-vertrauliche-unterlagen Uwe-Johnson-Literaturtage beleuchten Ost-West-Verhältnis 30 Jahre nach der deutschen Einheit wird das Verständnis der Ost- und Westdeutschen füreinander seit Donnerstag bei den Uwe-Johnson-Literaturtagen in Neubrandenburg und Güstrow näher beleuchtet. Sie tragen diesmal das Motto "Besondere Mischungsverhältnisse? - Uwe Johnson und die Deutschen vor und na http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2274866-uwe-johnson-literaturtage-beleuchten-ost-west-verhaltnis Thu, 24 2020 17:39:22 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2274866-uwe-johnson-literaturtage-beleuchten-ost-west-verhaltnis Laufschuh von True Motion im Test True Motion bringt seinen zweiten Laufschuh mit hufeisenförmiger Struktur der Sohle. Der neue Schuh bietet mehr Dämpfung und soll das Knie weniger belasten, ein besseres Abrollen erlauben, und er hat eine breitere Passform. http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2274820-laufschuh-von-true-motion-im-test Thu, 24 2020 16:26:42 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2274820-laufschuh-von-true-motion-im-test Dax aktuell: Dax dreht wieder ins Minus – Virus-Sorgen belasten Börsen Der deutsche Leitindex konnte sich nur kurz in der Gewinnzone halten. Die Sorgen über steigende Corona-Infektionszahlen bleiben bestehen. http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2274599-dax-aktuell-dax-dreht-wieder-ins-minus-virus-sorgen-belasten Thu, 24 2020 14:05:24 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2274599-dax-aktuell-dax-dreht-wieder-ins-minus-virus-sorgen-belasten Dax aktuell: Dax dreht wieder ins Minus – Konjunktursorgen belasten Anleger Der deutsche Leitindex konnte sich nur kurz in der Gewinnzone halten. Die Sorgen über steigende Corona-Infektionszahlen bleiben bestehen. http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2274452-dax-aktuell-dax-dreht-wieder-ins-minus-konjunktursorgen-bela Thu, 24 2020 12:29:07 GMT http://blaustein.aufdemnetz.de/news/2274452-dax-aktuell-dax-dreht-wieder-ins-minus-konjunktursorgen-bela